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Einen Tag lang leben wie ein echter Cowboy

von Mehr

17 März 2017

Mit meinem Mann und meiner kleinen Tochter im Gepäck bin ich in den Südwesten der USA geflogen, denn dort wartete eine dreiwöchige Rundreise auf uns. Die gesamte Reise war ein echtes Erlebnis. Das Highlight aber war unser Aufenthalt auf der Cowboyranch.

Wild, wild West wir kommen!

Nach knapp 2,5 Stunden Fahrt vom Zion Nationalpark haben wir die Ranch, unser Zuhause für die nächsten Tage, erreicht. Dort angekommen wurden wir herzlich von der Familie des Managers begrüßt. Nach unserem Check-In bei den Cowgirls an der Rezeption, hat sich Manager Rob für uns Zeit genommen und gemeinsam mit ihm sind wir den „Activity Plan“ für die nächsten Tage durchgegangen.

So macht Familienurlaub Spaß

Die Auswahl ist groß und wir konnte uns gar nicht entscheiden, welche der Aktivitäten wir alles machen möchten. Einiges ist bereits im gebuchten Programm inkludiert, es gibt aber auch noch weitere, optionale Ausflüge. So hätten wir noch zusätzlich eine Quad-Tour machen, Tontaubenschießen, Klettern oder Angeln gehen können. Mein Mann ist eigentlich nicht so der Pferdenarr, aber auch er wollte das echte Cowboyfeeling erleben.

Keine Zeit für Langeweile

Wir haben uns schließlich für die folgenden Aktivitäten entschieden: Reiten in der Arena, 2 Stunden Ausritt durch die Prärie, Bogenschießen, eine geführte Wanderung sowie das Eintreiben der Pferde von der Koppel. Damit mein Mann und ich auch etwas zusammen unternehmen konnten, haben wir unsere kleine Tochter beim „Kids Programm“ angemeldet – eine Art Babysitter-Service für 10 US-Dollar pro Stunde.

Vorfreude pur

Line Dancing und eine Fahrt mit dem Heuwagen haben uns auch zugesagt. Somit war unser Aufenthalt auf der Ranch dann auch gut vollgepackt. Rob hat alles für uns in einem Stundenplan zusammengefasst. Wir waren bereits voller Vorfreude auf die Action und das Abenteuer der nächsten zwei Tage.

Perfekt für Kinder

Mittags haben wir uns den Bauch beim gemeinsamen Barbecue mit den anderen Ranch Gästen vollgeschlagen und unsere kleine Tochter konnte dabei ausgelassen auf dem Spielplatz toben. Im Anschluss daran sind wir in der Arena auf den Pferden geritten. Die Mitarbeiter sind sehr kinderlieb und hilfsbereit und haben auf unsere kleine Tochter aufgepasst, während wir uns mit den Pferden angefreundet haben. Unsere kleine Maus war völlig aus dem Häuschen als sie dann selbst auf einem der großen Pferde sitzen durfte.

Atemberaubende Landschaften

Nachmittags bin ich gemeinsam mit einer anderen Familie draußen im Gelände geritten und habe dabei die wunderschöne Landschaft genossen. Mein Mann und meine kleine Tochter sind auf der Ranch geblieben und haben in der Zeit die Esel gestreichelt, mit dem kleinen Welpen gespielt und sich mit den anderen Familien und Kindern angefreundet.

Tanzen wie ein Cowboy

Bei der Fahrt mit dem Heuwagen wurde unsere Tochter gleich liebevoll von den anderen Kindern aufgenommen. Wir haben alle gesungen und gelacht und die 20-minütige Fahrt verging wie im Flug. Am Abend haben wir uns dann alle zusammen auf eine Unterrichtsstunde Line Dancing gefreut, bevor wir mit knurrenden Mägen unser Abendessen verspeist haben.

Im Galopp über die Felder

Genauso aufregend ging dann auch der nächste Tag weiter. Ein absolutes Highlight für mich war es, ganz früh morgens zusammen mit den Mitarbeitern die Pferde von der Koppel einzutreiben. Im Galopp über die Felder und durch kleine Bäche reiten, wenn alles noch schläft und die Sonne gerade aufgeht, ist unbeschreiblich schön. Mir war klar: so fühlt es sich also an, wie ein Cowboy in den Tag zu starten!

Lecker versorgt

Trotz der frühen Uhrzeit – es war erst kurz vor 7 Uhr, als wir alle Pferde auf die Ranch getrieben hatten – freute ich mich auf ein leckeres Frühstück mit meiner Familie. Wir hatten auf unserem Activity Plan zusammen mit einer anderen Familie am Vormittag eine kleine Wanderung auf dem Programm, bei der wir sogar eine kleine Wasserschlange gesehen haben.

Ein Ziel braucht der Mensch

Beim anschließenden Bogenschießen hat besonders mein Mann seinen Spaß gehabt und uns mal gezeigt, wie das so richtig geht. Gar nicht so einfach den Bogen so zu spannen, dass man dann noch die Zielscheibe trifft. Nachmittags war dann „Mama und Papa Zeit“ und unsere kleine Tochter hat beim Kinderprogramm zusammen mit anderen kleinen Kindern, die noch unter drei Jahren waren, auf dem Spielplatz gespielt, gemalt, gesungen und gelacht.

Auf in die Prärie

Wir hingegen sind zusammen mit einem Guide in die Prärie geritten und haben die Stunden für uns sehr genossen. Abends haben wir diesen tollen Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen. Wir konnten uns leckere Marshmallows rösten und bei Gitarrenmusik Geschichten erzählen. Auch wenn wir nicht alle die gleiche Sprache gesprochen haben (es waren Amerikaner, Belgier und wir Deutschen da) so haben sich die Kinder gleich angefreundet und die Sprachbarrieren waren vergessen.

Was für ein Erlebnis

Total begeistert von diesem kurzen, aber erlebnisreichen Aufenthalt auf der Cowboyranch, haben wir am nächsten Morgen unsere Koffer gepackt und die Ranch nach einem deftigen Frühstück verlassen. Es warteten noch viele weitere Stationen unserer Rundreise auf uns.

Fazit:

Eins steht fest: wir werden auf jeden Fall wiederkommen und beim nächsten Mal bleiben wir bestimmt noch den ein oder anderen Tag länger!

 

 

 

 


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